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Ordination:
Univ. Doz. Dr. Werner Lack
Penzingerstrasse 63, 1140 Wien

5 Gehminuten von der U-Bahn-Station Hietzing/Kennedybrücke,
ebenerdig, rollstuhlgerechter Zugang,
keine Kassen

Termin nur gegen Voranmeldung!

Phone: +43 1 894 61 46
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Diagnose & Behandlung

Seitliche Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose)


entsteht meist ab dem 10. Lebensjahr, Ursache nicht sicher geklärt; ist immer verbunden mit Verdrehung der Wirbelsäule (Rotation) und Verdrehung der Wirbel in sich (Torsion) und somit strukturellen Veränderungen; kann im Bereich der Brustwirbelsäule zu kosmetisch deutlicher Beeinträchtigung und Störungen der Atemfunktion, im Bereich der Lendenwirbelsäule zu stärkeren Kreuzschmerzen führen.

Ursachen der Skoliose:


idiopathisch ca 70%, Ursache nicht sicher bekannt; meist bei Mädchen; Auskrümmung im Bereich der Brustwirbelsäule meist nach rechts, der Lendenwirbelsäule meist nach links; tritt meist zwischen 10.-12. Lebensjahr auf (Adolestentenskoliose), seltener zwischen 4—9. Lebensjahr (juvenile Skoliose), sehr selten vor dem 4. Lebensjahr (infantile Skoliose); je früher die Skoliose manifest wird, desto wahrscheinlicher ist eine stärkere Verkrümmung!

 

  • Therapie bei leichten Skoliosen (bis 25° nach Cobb) mit Heilgymnastik (Skolioseturnen nach Katharina Schroth),

 

  • ca 25°->40° Skoliosemieder bis zum Wachstumsende (siehe Mieder),

 

      Bild von einem Umkrümmungsmieder     Umkrümmungsmieder

 

  • bei höhergradiger Verkrümmung operative Korrektur und Versteifung vom vorderen oder hinteren Zugang angezeigt. Idealer OP-Zeitpunkt etwa mit 13 Jahren, bei bereits im Kindesalter auftetenden rasch progredienten Verkrümmungen aber auch durchaus bereits frühzeitig möglich bzw. notwendig!

 

Kongenital ca 10%, bedingt durch angeborene Fehlbildungen im Bereich der Wirbelsäule ( Keilwirbel, Halbwirbel, einseitige Störungen der Segmentation (Trennung ) der Wirbel, viele Kombinationsmöglichkeiten). Aus der Art der Fehlbildung kann meist auf die Wahrscheinlichkeit geschlossen werden. Eine exakte Diagnose ist daher so früh wie möglich wichtig, da progrediente kongenitale Skoliosen nur operativ erfolgreich behandelt werden können. Entgegen vieler anderslautender Meinungen ist bei eindeutiger Verschlechterungstendenz bereits frühzeitig (im Kleinkindesalter!) eine Operation notwendig, meist in Form einer Bremsung des Wachstums der Konvexseite!!!

Lähmungsskoliose ca 10%: 

 

  • bei spastischen Lähmungen (infantile Cerebralparese, spinale Muskelatrophie, Querschnittsläsion im Kindesalter…)
  • bei schlaffen Lähmungen (Kinderlähmung), und
  • bei muskulär bedingten Erkrankungen (Muskeldystrophie);
  • bei zunehmender Verkrümmung ist nur die operative Therapie (langstreckige, manchmal kombinierte Korrektur und Versteifung vom vorderen und hinteren Zugang). Die (fast in 100%) auftretende Skoliose bei Duchenne-Muskeldystrophie sollte am Ende der Gehfähigkeitsperiode langstreckig korrigiert und versteift werden, da die Deformität zu diesem Zeitpunkt noch relativ gut zu korrigieren ist und eine skoliosebedingte Verschlechterung der Lungenfunktion vermieden werden kann. Lebenserwartung und v.a. Lebensqualität können dadurch hochgradig verbessert werden!!

 

Seltene Skolioseursachen:

Neurofibromatose Recklinghausen (kombiniert mit manchmal sehr schweren Rundrückenform (Kyphose), dann hohe Gefahr einer zunehmenden Querschnittssymptomatik, Meningomyelocele (Spaltbildung der hinteren Wirbelsäulenanteile, Rückenmarkshaut, evtl auch der Nervensubstanz) häufig ebenfalls massive Kyphose, fast immer neurologische Schädigung verschiedenen Ausmasses.

 

Bild von einer OP einer Skoliose

 

OP einer Skoliose


Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem PDF - Download!



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