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Ordination:
Univ. Doz. Dr. Werner Lack
Penzingerstrasse 63, 1140 Wien

5 Gehminuten von der U-Bahn-Station Hietzing/Kennedybrücke,
ebenerdig, rollstuhlgerechter Zugang,
keine Kassen

Termin nur gegen Voranmeldung!

Phone: +43 1 894 61 46
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2. Operation



OP-Vorbereitung

Bei allgemeinmedizinischen Fragen und OP-Vorbereitungsfragen steht

Frau Dr. Lack zur Verfügung;

Sollte bei Ihnen eine Wirbelsäulen-OP geplant sein, empfehlen wir etwa 2 Wochen vor dem geplanten Termin die Durchführung einiger Untersuchungen, die eine internistische Freigabe ermöglichen:

 

  • Herz/Lungenröntgen,
  • EKG (Elektrokardiogramm),
  • Laboruntersuchung (sollte Blutsenkung, CRP, rotes und weisses Blutbild, Gerinnungsparameter, klinische Chemie inklusive Elektrolyte, Leber-und Nierenfunktionsparameter, Blutgruppe, Hepatitisserologie und HIV-Serologie beinhalten).

 

Mit diesen Befunden und einer klinischen Untersuchungen kann Ihr Hausärzt/In oder InternistIn die OP-Freigabe abfassen. In speziellen Fällen können auch weitere Untersuchungen wie etwa Lungenfunktionsuntersuchung notwendig werden.


Sollte Ihnen eine Abnahme von Eigenblut empfohlen worden sein, nehmen Sie bitte etwa 7-8 Wochen vor der OP Kontakt mit der entsprechenden Blutzentrale auf, da Sie nach der Abnahme der Eigenblutkonserven ca. 6 Wochen zur Regeneration des Blutbildes benötigen! (siehe auch Patientenblut-Management)

 

Wenn Sie auf gerinnungshemmende Medikamente (v.a. z.B. Thrombo-Ass, Plavix oder Marcoumar) eingestellt sind, nehmen Sie bitte unbedingt rechtzeitigen Kontakt mit Ihrem HausärztIn oder InternistIn auf, spätestens 2 Wochen vor dem OP-Termin, damit rechtzeitig eine Umstellung auf Heparin erfolgen kann; die oben erwähnten Medikamente müssen mindestens 10 Tage (Marcoumar oder Plavix) bzw. 7 Tage (Thrombo-Ass) vor der Operation auf Heparin umgestellt werden!

Sollten Sie aus Angst vor einer beginnenden Verkühlung vor der OP entsprechende Medikamente einnehmen, achten Sie bitte aus den gleichen Gründen unbedingt darauf, dass diese keine Acetylsalicylsäure (zB Aspirin!) enthalten!

 

Größere Wirbelsäulenoperationen erfordern in manchen Fällen eine Vorbehandlung:

  1. ältere schlanke PatientInnen haben oft einen schlechten Ernährungsstatus, der bei längerdauernden Operationen die Abwehrkraft deutlich herabsetzen kann und daher die Komplikationsgefahr beträchtlich erhöht; entsprechende Ernährungsratschläge-und maßnahmen sind in diesen Fällen angezeigt. Eine diesbezügliche Beratung kann in unserer Ordination erfolgen.
  2. bei manchen PatientInnen bestehen immunologische Probleme, die ebenfalls die Komplikationsgefahr erhöhen können. Eine entsprechende Abklärung und Beratung kann in unserer Ordination erfolgen.
  3. verschiedene interne oder neurologische Grundkrankheiten weisen ein deutlich erhöhtes Komplikationsrisiko auf; dabei ist vor allem der Diabetes („Zuckerkrankheit") wegen der höheren Gefahr von Infektionen und die Parkinson-Erkrankung („Schüttellähmung") zu nennen. Beide Erkrankungen erfordern daher vor einer Wirbelsäulenoperation eine gute Einstellung. Auch PatientInnen mit Encephalomyelitis disseminata („multipler Sklerose") sollten präoperativ neurologisch beraten werden.
  4. Gerinnungsstörungen müssen präoperativ exakt abgeklärt und beseitigt werden. Die Abklärung umfasst eine entsprechende Laboruntersuchung der Gerinnungsparameter; Gerinnungsstörungen können angeboren („Hämophilie A oder B-Bluterkrankheit), erworben (z.B. Lebererkrankungen) oder medikamentös bedingt sein. Bezüglich emtsprechender Medikamente gilt: Acetylsalicinsäurepräparate („Thrombo-Ass", „Aspirin" etc), Plavix und Cumarinpräparate (meist Marcumar, Sintrom, Warfarin) ca 8-10 Tage vor dem Eingriff unbedingt absetzen! Bitte nehmen Sie daher vor einer Wirbelsäulen-OP oder auch Nervenwurzelnaher Infiltration bei Verkühlungsgefahr auch kein Aspirinhältiges Grippemedikament („Aspirin C")!
  5. Sogenannte Biologica (Embrel, Humira etc.), Medikamente, die in der Behandlung rheumatischer Erkrankungen (Bechterew-Erkrankung, chronische Polyarthritis) eingesetzt werden, verursachen eine erhöhte Infektionsgefahr; setzen Sie sich daher bitte mit Ihrem Rheumatologen mehrere Wochen vor der geplanten Operation in Verbindung, um diese Medikamente rechtzeitig absetzen zu können!
  6. manche Hormonpräparate („die Pille", Östrogene in der Menopause etc.) können die Thrombosegefahr erhöhen; Ihr Gynäkologe und/oder Internist wird Sie gerne diesbezüglich beraten!
  7. vor der Korrekturoperation hochgradiger Wirbelsäulenverkrümmungen ist eventuell eine Vorextension (siehe Halo-Extension) zur schonenden langsamen Korrektur und zur Verbesserung der Lungenfunktion notwendig.

 



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