Wirbelsäule Osteoporose Ischiasschmerzen Wirbelkörperresektion Physiotherapie Rückenschmerzen Manualmedizin Implantate präoperative Behandlung Schmerztherapie Flat back Wirbelkörper Miederbehandlung Fußchirurgie Flachrücken postoperative Behandlung Wirbelsäulenchirurgie Infiltrationen Kreuzschmerzen
Über uns
Behandlungsablauf
Diagnose & Behandlung
Gesunde Wirbelsäule
Patientenberichte
Servicebereich
Fachbereich
Ordination:
Univ. Doz. Dr. Werner Lack
Penzingerstrasse 63, 1140 Wien

5 Gehminuten von der U-Bahn-Station Hietzing/Kennedybrücke,
ebenerdig, rollstuhlgerechter Zugang,
keine Kassen

Termin nur gegen Voranmeldung!

Phone: +43 1 894 61 46
Kontaktieren Sie uns !  
Schrift vergrößernSchrift verkleinernDruckversion

Diagnose & Behandlung

Schmerztherapie, medikamentös

 

Die Schmerztherapie spielt besonders in der Behandlung von Wirbelsäulenleiden eine wichtige Rolle.


Zur Verfügung stehen:

 

  • Paracetamol (Mexalen-Tabletten, Perfalgan-Infusionen) recht gut wirksames,

     peripher wirkendes Analgetikum;
     Gefahr der Leberschädigung bei höher Dosierung und langzeitiger Einnahme

 

  • NSAR (nichtsteroidale Analgetika) zahlreiche Präparate (Voltaren, Indocid,

     Xefo, Seractil, Brufen, Felden….); wirken gut schmerzstillend,
     entzündungshemmend und fiebersenkend; Einnahme 2-3mal täglich oral.
     NSAR stehen auch als Infusion zur Verfügung (Voltaren-Ampullen, Dynastat).
     Gefahr der Magenschädigung (Geschwür!) sowie der Leber- und/oder
     Nierenschädigung bei langdauernder Einnahme, daher bei Vorschädigung,
     besonderer Empfindlichkeit, Kombination mit anderen Medikamenten, zB mit
     Cortison, Aspirin, Antikoagulantien… und älteren PatientInnen in
     Kombination mit „Magenschutz“ einzunehmen

     (sog. Protonenpumpeninhibitoren,  zB.Pantoloc, Agopton, jew. 1 Tablette
     täglich); 

 

  • Coxibe (Celebrex) oral, 1 mal200mg täglich; bei bleibender analgetischer

     Wirkung können durch Selektivität die magenschädigenden Effekte
     ausgeschaltet werden; in Österreich werden die Kosten erst bei über
     65jährigen PatientInnen übernommen!

 

  • Metamizol (Novalgin) sehr gut wirksames Analgetikum, steht in Tropfen,

     Tabletten und Ampullen zur Verfügung; als seltene, aber evtl. gefährliche
     Nebenwirkung: Schädigung des Blutbildenden Knochenmarks!

 

  • Opoide oral (Hydal, Oxycontin), Schmerzpflaster (Durogesic, Transtec, wirken

     3-4 Tage), Infusion oder subcutane Injektion (Dipidolor-Ampullen), lokale
     Gabe; auf das Schmerzzentrum sehr stark wirksame Substanzen; bei oraler
     Gabe ist die konstante 2mal tägliche Einnahme eines Basis-opoids
     (zB Hydal) wesentlich, Schmerzspitzen können dann zusätzlich mit
     raschwirksamen Präparaten abgefangen werden. Sehr wichtig ist die
     langsam einschleichende Dosierung bis zur optimalen Wirkung;
     orale Opoide dürften keine Sucht erzeugen!
     Nebenwirkungen: sind v.a. Müdigkeit, Benommenheit, Mundtrockenheit,
     Übelkeit (Kombination mit Haldol-Tropfen) und verstopfung (daher unbedingt
     gleich bei Behandlungsbeginn Gabe von Medikamenten, die die
     Darmmotilität anregen, zB Movicol-Beutel!)

 

  • Antikonvulsiva-Carbamazepin (Tegretol), Gabapentin (Neurontin), Pregabalin

     (Lyrica), oral, 2-3mal täglich in einschleichender Dosierung einzunehmen;
     ursprünglich in der Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns eingesetzt,
     zeigte sich bald eine gute Wirksamkeit bei „neuralgiformen“ Schmerzen
     (Trigeminusneuralgie) und überhaupt Schmerzen, die durch
     Nervenschädigung verursacht werden (Wurzelschmerz bei
     Bandscheibenvorfällen, Polyneuropathie…). Lyrica hat auch eine sehr gute
     schlafanstossende und angstlösende Wirkung.

 

  • Cortison (Aprednisolon, Fortecortin) in der Schmerztherapie 3 Einsatzbereiche:

     1) zur lokalen Schmerzinfiltration kombiniert mit Lokalanästheticum
         (Xyloneural) als kristallines, hptsl. Lokal wirkendes Medikament
     2) kurzfristig, etwa 1 Woche in fallender Dosierung bei akuten
         Wurzelschmerzen, zB Bandscheibenvorfall, Z.n. Operation mit

         Restschmerzen etc, in Verbindung mit „Magenschutz“ ohne Gefahr
         wesentlicher Nebenwirkungen.
     3) als langfristige Behandlung bei rheumatoider Arthritis (chronischer
         Polyarthritis), hier müssen die Cortisonnebenwirkungen gut bedacht und
         prophylaktisch behandelt werden (zB Osteoporose)

 

  • Cannabinoide schmerzstillende und übelkeitslösende Wirkung kombiniert

     Lokalanästhetika als Schmerzpflaster (Lidocain), zur Infiltrationsbehandlung
     (Xylocain-Xyloneural)

 

  • unterstützende Medikamente Antidepressiva, (Saroten 10mg abends, Seroxat,

     Trittico), Benzodiazepine-Vorsicht Suchtpotential! Keine Kombination mit
     Alkohol, kein Lenken von Kfz! 

 

  • (Temesta, Lexotanil), Hypnotica (Schlafmittel wie Somnal, Mogadon)


zurück zum Seitenanfang