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Ordination:
Univ. Doz. Dr. Werner Lack
Penzingerstrasse 63, 1140 Wien

5 Gehminuten von der U-Bahn-Station Hietzing/Kennedybrücke,
ebenerdig, rollstuhlgerechter Zugang,
keine Kassen

Termin nur gegen Voranmeldung!

Phone: +43 1 894 61 46
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Diagnose & Behandlung

Apifix-System


Erstmals operative Behandlung einer Skoliose ohne Versteifung möglich!


Mit dem in Israel entwickelten Apifix-System gibt es erstmals in der Geschichte der Skoliosechirurgie die Möglichkeit, in gewissen Fällen eine operative Behandlung ohne Versteifung durchzuführen!

Dieser Eingriff ist möglich und sinnvoll bei sogenannten adoleszenten idiopathischen Skoliosen, der weitaus häufigsten Form seitlicher Wirbelsäulenverkrümmungen, mit einem Ausmaß von 40-60° nach Cobb im Wachstumsalter. Diese Verkrümmungen sind mit einem Mieder im Regelfall nicht mehr haltbar und steuern auf eine längerstreckige Versteifungsoperation zu. 


In solchen Fällen besteht nun die Möglichkeit, statt eines großen, 4-5 stündigen versteifenden Eingriffs mittels eine etwa einstündigen, viel gefahrloseren Operation eine spätere Versteifungs-OP zu vermeiden!


Es wird an der Konkavseite der Krümmung mittels Bogenwurzelschrauben ein Stab mit einer Verlängerungsvorrichtung (Ratschenmechanismus) eingebracht, die durch Seitneigung der Wirbelsäule zur Konvexseite durch diesen Mechanismus eine allmähliche Korrektur ermöglicht; die OP dauert etwa eine Stunde, der Krankenhausaufenthalt 3-4 Tage, nach 3 Wochen kann dann mit den entsprechenden Übungen, etwa 20 Minuten pro Tag, begonnen werden. Gelingt es, die Skoliose bis zum Wachstumsabschluss auf etwa 35 Grad, meist aber deutlich darunter zu reduzieren, wird in den nächsten Jahrzehnten keine weitere Verschlechterung eintreten, damit ist eine große Versteifungsoperation absolut nicht mehr notwendig! Das „Apifix“ kann dann herausgenommen oder auch belassen werden!


Im Prinzip ist die Idee zum „Apifix“ wie die meisten großen Entwicklungen eigentlich „watscheneinfach“, und man ärgert sich natürlich, dass man nicht selbst auf diese Idee gekommen ist!


Ich stehe für Beratungen in meiner Ordination gerne zur Verfügung und kann die OP auch anbieten, wobei ich anmerken muss, dass die Kosten im Privatkrankenhaus für Nicht-Zusatzversicherte infolge des hohen Implantatpreises teuer sind; ich werde aber im Falle eines sinnvollen Einsatzes versuchen, die PatientInnen an ein öffentliches Krankenhaus zu vermitteln!



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