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Ordination:
Univ. Doz. Dr. Werner Lack
Penzingerstrasse 63, 1140 Wien

5 Gehminuten von der U-Bahn-Station Hietzing/Kennedybrücke,
ebenerdig, rollstuhlgerechter Zugang,
keine Kassen

Termin nur gegen Voranmeldung!

Phone: +43 1 894 61 46
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2. Operation



OP-Nachbetreuung

Nach der erfolgten Operation begleiten Sie Operateur und AnästhesistIn auf die Aufwachstation und geben die notwendigen weiteren Massnahmen an. Ich bin als Operateur in den postoperativen Tagen jederzeit für den Patienten und das Spital über mein Handy erreichbar; auf Wunsch benachrichtige ich auch enge Angehörige über den Verlauf der Operation.

Die Mehrzahl der operierten Patienten darf am 1. Tag bereits mit der Mobilisierung beginnen. Ich besuche meine PatientInnen postoperativ täglich, erzähle Ihnen über den Verlauf der OP.

 

  • überprüfe bzw. wechsle den Verband
  • kontrolliere Neurologie
  • klinischen Zustand und die Laborparameter
  • überwache die Mobilisierung
  • und stehe für Fragen zur Verfügung.


Das/die Drains werden meist am 2. postoperativen Tag entfernt. Eine PhysiotherapeutIn führt die Mobilisierung durch; wenn die Wunde trocken und der/die PatientIn sicher gehfähig, in gutem Allgemeinzustand ist und nur mehr mässige Schmerzen angibt, kann die Entlassung aus dem Spital mit einem Arztbrief für PatientIn und HausarztIn sowie einem Rezept der noch einzunehmenden Medikamente erfolgen; die Nähte oder Klammern werden zwischen 12. und 14.Tag, meist bereits ambulant entfernt.

Insbesondere nach grösseren Operationen werden noch gerinnungshemmende Medikamente für insgesamt 6 Wochen verordnet, um das späte Auftreten eines Blutgerinnsels (Thrombose) sicher verhüten zu können.


Sollte bei älteren PatientInnen und sehr grossen Eingriffen nach etwa 3 Wochen eine Entlassung nach Hause aus Gründen mangelnder Mobilität, Selbständigkeit etc. noch nicht möglich sein, kann eine vorübergehende Aufnahme zur Erholung und weiteren Betreuung an einer akutgeriatrischen Abteilung erfolgen (Otto Wagner-Spital, Kaiser-Franz-Josefsspital, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. Lassnitzhöhe). Die SozialarbeiterInnen Ihres Krankenhauses werden Sie gerne diesbezüglich beraten.


Wir empfehlen nach Bandscheibenoperationen mindestens 6 Wochen, nach grösseren stabilisierenden Operationen in den ersten 3 postoperativen Monaten Schonung und das Vermeiden von Heben und Tragen schwerer Gegenstände, die PatientInnen können aber durchaus nach Belastbarkeit gehen und auch im (wärmeren) Wasser baden. Die Wiederaufnahme einer beruflichen oder sportlichen Tätigkeit variiert sehr nach Alter des Patienten, Art der Tätigkeit und Art der Operation und sollte jeweils mit dem Operateur individuell besprochen werden!


Es hat sich gezeigt, dass eine zu früh durchgeführte intensivere Übungsbehandlung negative Folgen, v.a. Auslösung von Beschwerden haben kann. Wir empfehlen daher einen Rehabilitationsaufenthalt erst drei Monate nach einem grösseren Eingriff; der Antrag kann aber bereits im Rahmen des stationären Aufenthaltes gestellt werden!

 

Es stehen in Österreich zahlreiche auf Wirbelsäulenprobleme sehr gut eingerichtete Rehabilitationszentren zur Verfügung, etwa (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

 

  • Laab im Walde
  • Baden bei Wien
  • Moorbad Harbach
  • St.Georgen im Attergau
  • Vigaun
  • St.Andrä/Zicksee
  • Treibach-Althofen
  • Warmbad Villach...;


Ich selbst habe in meiner langjährigen orthopädischen Tätigkeit sowohl in St.Andrä/Zicksee als auch in Warmbad Villach gearbeitet und kann beide Einrichtung sehr empfehlen, was aber die Qualität der anderen Rehab-zentren keinesfalls schmälern sollte!

 

Für spezielle neurologische Problemstellungen stehen u.a. das Reha-Zentrum Rosenhügel in Wien 13 und Bad Pirawath im Weinviertel zur Verfügung. Im Regelfall wird der Patientenwunsch nach einem bestimmten Zentrum bewilligt; der Zeitraum der Rehabilitation beträgt 3 Wochen und kann bei Bedarf verlängert werden. Sollte eine PatientIn keinen Rehab-Aufenthalt wünschen, kann auch eine ambulante Heilgymnastik erfolgen!

 

Im Normalfall empfehle ich vor Antritt des Rehab-Aufenthalts eine Ordinationskontrolle mit neuen Röntgenbildern.


Zum Abschluss erlauben Sie mir bitte noch eine wichtige Bemerkung: grössere Wirbelsäuleneingriffe wie etwa langstreckige Spondylodesen können speziell für ältere Patienten einen langen Zeitraum für die Rehabilitation beanspruchen. Bedenken Sie bitte diese unleugbare Tatsache und erwarten Sie nicht zu viel zu früh! Freuen Sie sich geduldig auch über kleine Fortschritte und führen Sie die Ihnen angegebenen Übungen nach der anfänglichen Ruhephase fleissig durch!

Evtl. notwendige psychotherapeutische oder kunsttherapeutische Massnahmen können von Frau Dr. Maria Lack oder Konstanze Lack übernommen werden.

 



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