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Ordination:
Univ. Doz. Dr. Werner Lack
Penzingerstrasse 63, 1140 Wien

5 Gehminuten von der U-Bahn-Station Hietzing/Kennedybrücke,
ebenerdig, rollstuhlgerechter Zugang,
keine Kassen

Termin nur gegen Voranmeldung!

Phone: +43 1 894 61 46
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Diagnose & Behandlung

Unspezifischer Kreuzschmerz


Es handelt sich dabei um Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, die keine mit den heutigen Mitteln der Diagnostik feststellbare Ursachen haben; Röntgenbilder und Kernspintomogramme zeigen keine Auffälligkeiten. Wir sprechen von „funktionell, nicht organisch bedingten“ Schmerzen.

Wir wissen heute, dass die Wirbelsäule im Bereich des Bewegungsapparates zu den Strukturen gehört, die am häufigsten „Spielball psychosozialer Probleme“ darstellen. Neben diesen Einflüssen können auch Blockierungen (siehe manuelle Medizin) oder Hypermobilität (siehe dort) und Schwäche der Rumpf-(Bauch-und Rückenmuskulatur) zu funktionell bedingten Schmerzen führen.

Die Diagnosestellung des „unspezifischen Kreuzschmerzes“ ist für den/die betreuenden ÄrztInnen eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, gilt es doch, alle möglichen organischen Ursachen auszuschließen. Mit allem Nachdruck ist zu betonen, dass seriöse ÄrztInnen diesen unspezifischen Kreuzschmerz ernst nehmen und den PatientInnen die Schmerzen glauben!

Die Behandlung muss über mehrere Schienen laufen. Zunächst ist es wichtig, den Betroffenen klarzumachen, dass es sich um keine bedrohliche Erkrankung handelt, dass die Schmerzen aber trotzdem ernst genommen werden. Die Behandlung umfasst einerseits schmerzstillende Medikamente, andererseits lokale schmerzstillende Maßnahmen wie TENS (siehe dort), physikalische Therapiemaßnahmen und vor allem Physiotherapie, also gezielten Aufbau der Rücken-und Bauchmuskulatur. Weiters ist eine psychologisch-psychotherapeutische Betreuung unerlässlich, die psychosoziale Ursachen aufdecken und behandeln kann. Eine beruflich/soziale Beratung ist in den meisten Fällen angezeigt.

Wesentlich ist die Erstellung eines Behandlungsplanes, wobei klarzustellen ist, dass zunächst nicht die Schmerzfreiheit, sondern eine Reduzierung des Schmerzpegels als Ziel anzusehen ist, um Enttäuschungen zu vermeiden.



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